Eins ist mir aber auf jeden Fall
bewusst und ich möchte mich immer an eines halten, auch wenn es
manchmal nicht leicht fällt. Ich
muss mich an dem messen was ich schreibe.
Ein Betroffener berichtet über Strategien, Erlebnisse und Therapieerfolge im Umgang mit der Angststörung – Sozialphobie. Es werden viele verschiedene Verhaltensmuster beschrieben und analysiert mit dem Ziel Wege aus der Angst, Isolation und der Einsamkeit zu finden.
Montag, 19. November 2012
An dem was ich schreibe muss ich mich messen
Nun habe ich in diesem Blog doch schon
den einen oder anderen Artikel bereitgestellt, die sowohl
Fortschritte wie auch Misserfolge beinhalten. Schön ist es, dass ich
beim schreiben dieser Artikel genau über meine eigentlichen
Handlungen und Probleme nachdenke und sie teilweise direkt bearbeiten
kann. Auch wenn ich sie nicht direkt bearbeiten kann, verankere ich
sie so stark auf meiner Prioritätenliste und zwinge mich damit sie
über kurze oder lange Zeit zu bearbeiten. So hat mir das schreiben
über meine Sorgen,Problem und Erfolge doch sehr viel gutes gebracht.
Mir fällt jeden Tag so viel neues ein was ich noch schreiben könnte
und finde dabei immer wieder heraus, dass das Wesen Mensch und seine
Verhaltensweise, gerade mit einer sozialen Phobie im Schlepptau,
eines der interessantesten Sachen ist mit denen ich mich beschäftigen
kann. Das schöne dabei ist außerdem, dass ich mir dadurch ja auch
selber noch viele Möglichkeiten selber eröffne meine soziale Phobie
in den Griff zu bekommen.
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